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News aus den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft

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Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht

Mit Hörbuch und Heft in Rekordzeit auf dem neuesten Stand

  • Umsatzsteuer | Rechnung muss auch im Niedrigpreissegment eindeutige Identifizierung der Leistung ermöglichen

    Mi, 24 Januar 2018 08:30

    Auch beim massenhaften Handel von Kleidungsstücken und von Modeschmuck im Niedrigpreissegment kann ein Vorsteuerabzug nur vorgenommen werden, wenn die Rechnung eine eindeutige und leicht nachprüfbare Feststellung der Leistung ermöglicht, über die abgerechnet wird. Das hat das Hessische Finanzgericht in zwei Verfahren klargestellt (Az. 1 K 547/14 und 1 K 2402/14).

  • Umsatzsteuer | Rechnung ohne Benennung des Leistungsempfängers kann nicht „rückwirkend“ berichtigt werden

    Mi, 17 Januar 2018 09:00

    Das FG Baden-Württemberg hat mit nicht rechtskräftigem Urteil vom 23.3.17 (1 K 3704/15) entschieden, dass ein Vorsteuerabzug eine nach den Vorschriften des Umsatzsteuergesetzes ausgestellte Rechnung voraussetzt. Diese müsse unter anderem den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des Leistungsempfängers enthalten. Dies stelle sicher, dass Vorsteuern nur vom Anspruchsinhaber abgezogen werden und dieser ohne weiteres ermittelt werden kann.

  • Haftungsrecht | Kein Schadenersatz für Steuerfestsetzung nach Selbstanzeige

    Fr, 12 Januar 2018 10:36

    Übermittelt der Berater versehentlich ohne vorherige Abstimmung mit dem Mandanten eine für diesen gefertigte Selbstanzeige der Finanzverwaltung, liegt in der anschließenden Steuerfestsetzung kein ersatzfähiger Schaden.

  • Umsatzsteuer | Eingangsrechnungen: Postfach reicht aus, aber das Vertrauen des Empfängers muss stärker geschützt werden

    Fr, 12 Januar 2018 10:36

    Der EuGH hat darauf erkannt, dass das Recht zum Vorsteuerabzug unabhängig davon besteht, dass in der Eingangsrechnung die Anschrift angegeben ist, unter der der Rechnungsaussteller seine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt. Gleichzeitig hält der Generalanwalt den Schutz des Vertrauens in das Vorliegen der Voraussetzungen des Rechts auf Vorsteuerabzug in Deutschland für unzureichend.

  • Finanzgerichtsordnung | Steuerberater müssen sicheren Übermittlungsweg für die Zustellung von elektronischen Dokumenten bereithalten

    Fr, 12 Januar 2018 10:35

    Die Digitalisierung schreitet auch in der Finanzgerichtsbarkeit weiter voran. Seit dem 1.1.2018 sind auch Steuerberater und Rechtsanwälte verpflichtet, einen sog. sicheren Übermittlungsweg i. S. von § 130a ZPO für die Zustellung von elektronischen Dokumenten zu eröffnen, d. h., für die Finanzgerichtsbarkeit elektronisch erreichbar also einseitig empfangsbereit zu sein. Eine Verpflichtung, ihrerseits Dokumente elektronisch an das Finanzgericht zu übermitteln, besteht für Rechtsanwälte und Steuerberater aber derzeit nicht.

  • Abgabenordnung | Steuerberater gibt falsch geschätzte USt-Voranmeldungen ab

    Fr, 12 Januar 2018 10:35

    Ein Steuerberater, der geschätzte USt-Voranmeldungen für Mandanten abgibt, setzt sich dem Vorwurf der Steuerhinterziehung aus, wenn sich die Schätzungen hinterher als zu niedrig herausstellen. Allerdings ist die Rechtsprechung des BGH zum „berufstypischen Verhalten“ zu beachten.

  • §§ 233 ff. AO | FG Münster hält Höhe der Zinsen für Steuernachzahlungen und -erstattungen für verfassungsgemäß

    Fr, 12 Januar 2018 10:35

    Das FG Münster hat entschieden, dass die Höhe der Nachzahlungszinsen von 6 % in den Jahren 2012 bis 2015 noch verfassungsgemäß ist. Die Regelungen verstoßen weder gegen Art. 3 Abs. 1 GG noch gegen Art. 20 Abs. 3 GG sowie das dort jeweils geltende Übermaßverbot.

  • § 4 EStG | Kosten eines häuslichen Behandlungsraums einer Augenärztin sind nicht abziehbar

    Fr, 12 Januar 2018 10:35

    Die Aufwendungen eines Arztes für einen Notfall-Behandlungsraum im privaten Wohnhaus unterliegen dem Abzugsverbot für ein häusliches Arbeitszimmer, wenn der Raum für Patienten nicht leicht zugänglich ist.

  • § 6a EStG | Rechnungszinsfuß von 6 % für Pensionsrückstellungen verfassungswidrig? – Neues Verfahren vor dem BVerfG

    Fr, 12 Januar 2018 10:34

    Es wird eine Entscheidung des Bundesverfassungsgericht darüber eingeholt, ob § 6a Abs. 3 Satz 3 EStG in der im Streitjahr 2015 geltenden Fassung insoweit mit Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes vereinbar ist, als zur Ermittlung der Pensionsrückstellung ein Rechnungszinsfuß von 6 % anzusetzen ist.

  • § 10 EStG | Schulgeld für Privatschulen als Sonderausgaben abzugsfähig?

    Fr, 12 Januar 2018 10:34

    Besucht ein Kind eine kostenpflichtige Schule, dann können bis zu 30 % der Kosten, aber maximal 5.000 EUR im Jahr als Sonderausgaben abgesetzt werden. Es muss jedoch ein Anspruch auf Kindergeld oder den Kinderfreibetrag bestehen und die Schule muss bestimmte Kriterien erfüllen. Der BFH hat dazu entschieden, dass der Sonderausgabenabzug nicht voraussetzt, dass die zuständige Schulbehörde in einem Grundlagenbescheid bescheinigt, die Privatschule bereite ordnungsgemäß auf einen anerkannten Schul- oder Berufsabschluss vor. Vielmehr muss die Finanzbehörde die ordnungsgemäße Vorbereitung auf einen anerkannten Abschluss prüfen.

  • § 10 EStG | Prämienzahlungen einer Krankenkasse als Beitragsrückerstattung

    Fr, 12 Januar 2018 10:33

    Prämienzahlungen einer Krankenkasse an den Versicherten dafür, dass der Versicherte einen Teil der von der Krankenkasse zu tragenden Krankheitskosten übernimmt, stellen Beitragsrückerstattungen dar und mindern die als Vorsorgeaufwendungen abziehbaren Krankenversicherungsbeiträge.

  • § 11 EStG | Zuflusszeitpunkt bei Arbeitslohn durch Direktversicherungsbeiträge

    Fr, 12 Januar 2018 10:33

    Arbeitslohn aus Beiträgen des Arbeitgebers zu einer Direktversicherung des Arbeitnehmers für eine betriebliche Altersversorgung fließt dem Arbeitnehmer erst dann zu, wenn der Arbeitgeber den Versicherungsbeitrag tatsächlich leistet.

  • § 13a EStG | Wegfall der Besteuerung nach Durchschnittssätzen (§ 13a EStG)

    Fr, 12 Januar 2018 10:33

    Wenn die Voraussetzungen für die Gewinnermittlung nach Durchschnittssätzen zunächst vorgelegen haben und in einem späteren Wirtschaftsjahr weggefallen sind, bedarf es einer speziellen Mitteilung durch die Finanzbehörde. Dies gilt auch für den Fall, dass die Voraussetzungen für eine Besteuerung nach Durchschnittssätzen aufgrund einer Gesetzesänderung entfallen sind. Haben die Voraussetzungen zur Gewinnermittlung nach Durchschnittssätzen dagegen von Anfang an nicht vorgelegen, bedarf es auch dann keiner Mitteilung, wenn das FA die Gewinnermittlung nach § 13a EStG jahrelang nicht beanstandet hat. Mit Urteil vom 23.8.2017 hat der BFH ausführlich zu dieser Problematik Stellung genommen.

  • § 15 EStG | Mitunternehmerschaft trotz nur kurzfristiger Kommanditistenstellung

    Fr, 12 Januar 2018 10:33

    Auch eine nur kurzfristige Kommanditistenstellung führt zum Vorliegen einer Mitunternehmerschaft, wenn der Erwerber in der Besitzzeit Mitunternehmerrisiko trägt und Mitunternehmerinitiative entfalten kann, so ein aktuelles Urteil des BFH.

  • § 15 EStG | Überschreiten privater Vermögensverwaltung durch Vermietungsaktivitäten

    Fr, 12 Januar 2018 10:32

    Die Rechtsprechung, wonach der Ankauf, die Vermietung und der Verkauf von Wirtschaftsgütern zu einer einheitlichen, die private Vermögensverwaltung überschreitenden Tätigkeit verklammert sein können, ist nicht auf bewegliche Wirtschaftsgüter beschr

  • § 19 EStG | Nachträgliche Herabsetzung des Ruhegehalts eines Gesellschafter-Geschäftsführers

    Fr, 12 Januar 2018 10:32

    Verzichtet ein Gesellschafter-Geschäftsführer gegenüber seiner Kapitalgesellschaft auf eine bereits erdiente werthaltige Pensionsanwartschaft, führt der Verzicht hierauf in der Regel zu einem Lohnzufluss in Höhe des Teilwerts. Insoweit handelt es sich dann um eine Vergütung für eine mehrjährige Tätigkeit, bei der die Anwendung der Fünftelregelung (§ 34 Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 4 EStG) in Betracht kommt.

  • § 32a EStG | Verfassungsmäßigkeit von Grundfreibetrag, Kinderfreibetrag, Betreuungsfreibetrag & Co.

    Fr, 12 Januar 2018 10:32

    Der BFH hat entschieden, dass die in den Veranlagungszeiträumen 2000 bis 2004 bei zusammen zur Einkommensteuer veranlagten Ehegatten zu berücksichtigenden Grundfreibeträge (§ 32a EStG) und Kinderfreibeträge (§ 32 Abs. 6 EStG) keinen verfassungsrechtlichen Bedenken begegnen.

  • § 33 EStG | Kosten einer heterologen künstlichen Befruchtung in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft

    Fr, 12 Januar 2018 10:31

    Aufwendungen einer empfängnisunfähigen Frau für eine heterologe künstliche Befruchtung führen nach einem aktuellen Urteil des BFH auch dann zu einer außergewöhnlichen Belastung, wenn die Frau in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebt.

  • § 33 EStG | Alten- und Pflegeheimunterbringung von Ehegatten: Kürzung um Haushaltsersparnis

    Fr, 12 Januar 2018 10:31

    Steuerpflichtige können Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung in einem Alten- und Pflegeheim nach Kürzung um eine Haushaltsersparnis als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Sind beide Ehegatten krankheitsbedingt in einem Alten- und Pflegeheim untergebracht, ist jedoch für jeden der Ehegatten eine Haushaltsersparnis abzusetzen.

  • § 35a EStG | Keine Steuerermäßigung nach § 35a EStG bei Herstellung einer Straße

    Fr, 12 Januar 2018 10:31

    Bei der Erstellung von Straßen sind nur Grundstückszufahrten ab Abzweigung von der eigentlichen Straße, die nur einem Grundstück dienen, grundstücksbezogen und damit haushaltsbezogen i. S. d. § 35a Abs. 4 S. 1 EStG. Die Straße selbst, die das Gebiet durchzieht und an der mehrere Häuser liegen, ist hingegen nicht grundstücksbezogen und damit nicht haushaltsbezogen. Für die Errichtung der Straße gezahlte Erschließungs- bzw. Straßenausbaubeiträge berechtigen die Anleger daher nicht zur Inanspruchnahme der Steuerermäßigung nach § 35a Abs. 3 EStG.

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Apotheke heute

Konkrete Management-Lösungen für Inhaber und Filialleiter

  • Arzneimittelversorgung | 15 Prozent der Deutschen haben mindestens einmal Depressionen

    Mi, 24 Januar 2018 06:00

    Depressionen werden noch immer unterschätzt: Etwa 15 Prozent der Bevölkerung erleiden mindestens einmal im Leben eine depressive Episode. „Depressionen lassen sich gut behandeln. Die Patienten brauchen aber verständliche Informationen über das Behandlungskonzept und Geduld, denn diese Krankheit heilt nicht von heute auf morgen. Hier übernehmen die Apotheker wichtige Aufklärungsarbeit“, sagt .

  • Datenschutz | Neue Anforderungen im Apothekenalltag durch die Datenschutz-Grundverordnung der EU (DSGVO)

    Di, 23 Januar 2018 07:00

    Für Apotheken spielt der Schutz von sensiblen Gesundheitsdaten eine essenzielle Rolle. Das Gebot der Schweigepflicht und der Datenschutz garantieren Patienten in der Apotheke ein hohes Maß an Vertraulichkeit, das die Apotheker als Heilberufler gewährleisten und sie auszeichnet. Mit der ab dem 25.05.2018 für die gesamte EU – also auch für Deutschland – geltenden DSGVO will die EU ein gleich hohes Datenschutzniveau in ganz Europa herstellen. Das hat spürbare Auswirkungen auf den Apothekenalltag. AH gibt einen Überblick, was Sie jetzt beachten müssen.

  • Außergewöhnliche Belastungen | Haushaltsersparnis ist bei Ehepaaren doppelt abzuziehen

    Di, 23 Januar 2018 07:00

    Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung in einem Alten- oder Pflegeheim sind grundsätzlich als außergewöhnliche Belastung abzugsfähig. Wird der frühere Haushalt aufgelöst, sind die abziehbaren Ausgaben um eine Haushaltsersparnis zu k

  • Wettbewerbsrecht | Apotheke darf keine Brötchen-Gutscheine abgeben

    Di, 23 Januar 2018 07:00

    Eine Apotheke darf preisgebundene Arzneimittel nicht zusammen mit Brötchen-Gutscheinen abgeben. Dies ist ein Verstoß gegen die Arzneimittelpreisbindung (Oberlandesgericht [OLG] Frankfurt, Urteil vom 02.11.2017, Az. 6 U 164/16, Urteil unter www.dejure.org ).

  • Außergewöhnliche Belastungen | Aufwendungen für Arzneimittel auch bei Diätverpflegung absetzbar

    Di, 23 Januar 2018 07:00

    Aufwendungen für Arzneimittel i. S. des § 2 Arzneimittelgesetz (AMG) unterliegen nicht dem Abzugsverbot für Diätverpflegung (§ 33 Abs. 2 S. 3 Einkommensteuergesetz [EStG]). Sie sind zu berücksichtigen, wenn die Medikation einer Krankheit geschuldet und deshalb ärztlich verordnet worden ist. Dass der Steuerpflichtige zugleich eine Diät halten muss, steht dem Abzug nicht entgegen (Bundesfinanzhof [BFH], Urteil vom 14.04.2015, Az. VI R 89/13). Der BFH konnte in dem Streitfall aber nicht durchentscheiden und musste die Sache an das Finanzgericht (FG) Düsseldorf zurückverweisen.

  • Aufbewahrungspflichten | Geschäftsunterlagen – das darf 2018 in den Reißwolf

    Di, 23 Januar 2018 07:00

    The same procedure as every year: Zu Beginn eines jeden Jahres stellt sich in Ihrer Apotheke die Frage, welche Geschäftsunterlagen Sie aussortieren und vernichten dürfen, um Platz für neue Unterlagen zu schaffen. Die Antwort liefert Ihnen die alphabetisch sortierte Übersicht „Aufbewahrungsfristen 2018“ auf ah.iww.de unter „Downloads/Steuern“ mit allen Unterlagen, deren Aufbewahrungsfrist jetzt abgelaufen ist.

  • Arzneimittelrecht | Arzneimittel-Werbung für homöopathische Mittel: Erfolgsversprechen sind unzulässig

    Mo, 22 Januar 2018 06:00

    Wird in der Werbung für ein Arzneimittel nicht darauf hingewiesen, dass es sich um ein homöopathisches Mittel handelt, wird der Verbraucher durch die Werbeaussage „ohne bekannte Neben- und Wechselwirkungen“ getäuscht. Er rechnet nämlich nicht mit dem Phänomen der Erstverschlimmerung, das allen Homöopathika gemein sein soll. Im Übrigen ist Vorsicht bei der Werbung mit Erfolgsversprechen geboten (Oberlandesgericht [OLG] München, Urteil vom 04.05.2017, Az. 29 U 335/17, Urteil unter www.dejure.org ).

  • Retaxation wegen Formmängeln, Teil 12 | Falsche Packungsgrößenkennzeichnung

    Fr, 19 Januar 2018 06:00

    Seit 01.06.2016 ist die Neufassung des Rahmenvertrags nach § 129 Sozialgesetzbuch (SGB) V vereinbart. Dieser definiert in § 3 Fälle, in denen Retaxationen der Krankenkassen nicht zulässig sind. Die Regelungen gelten rückwirkend seit dem 23.07.2015. Geeinigt haben sich die Parteien darauf, dass eine Retaxation nicht mehr zulässig ist, wenn das Rezept formale Fehler enthält, die weder die Arzneimittelsicherheit noch die Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen. Das gilt auch für eine falsche Packungsgrößenkennzeichnung.

  • Apothekenrecht | Zulässigkeit der Prokura in der Apotheke weiter ungeklärt

    Do, 18 Januar 2018 06:00

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die jüngste Möglichkeit leider nicht genutzt, sich höchstinstanzlich zur Zulässigkeit der Prokura-Erteilung durch einen Apotheker zu äußern (BGH, Beschluss vom 25.07.2017, Az. II ZB 8/16, Abruf-Nr. 197194 ). Die Frage, ob, an wen und unter welchen Voraussetzungen ein Apotheker wirksam Prokura erteilen kann, ist damit nach wie vor nicht entschieden.

  • Retaxation wegen Formmängeln, Teil 11 | Mehrfachverordnungen

    Mi, 17 Januar 2018 06:00

    Seit 01.06.2016 ist die Neufassung des Rahmenvertrags nach § 129 Sozialgesetzbuch (SGB) V vereinbart. Dieser definiert in § 3 Fälle, in denen Retaxationen der Krankenkassen nicht zulässig sind. Die Regelungen gelten rückwirkend seit dem 23.07.2015. Geeinigt haben sich die Parteien darauf, dass eine Retaxation nicht mehr zulässig ist, wenn das Rezept formale Fehler enthält, die weder die Arzneimittelsicherheit noch die Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen. Das gilt unter bestimmten Voraussetzungen auch für Mehrfachverordnungen.

  • Apothekenentwicklung | Der Wirtschafts- und Apotheken-Jahresausblick 2018: immer noch recht heiter

    Di, 16 Januar 2018 08:15

    Die vergangenen Monate glichen einer Achterbahnfahrt: das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Arzneimittelpreisbindung vor gut einem Jahr, das vorerst gescheiterte Rx-Versandverbot, als Atempause das Skonto-Urteil, das Rabatten freien Lauf l

  • Retaxation wegen Formmängeln, Teil 10 | Handschriftlich eingetragenes aut-idem-Kreuz

    Mo, 15 Januar 2018 06:00

    Seit 01.06.2016 ist die Neufassung des Rahmenvertrags nach § 129 Sozialgesetzbuch (SGB) V vereinbart. Dieser definiert in § 3 Fälle, in denen Retaxationen der Krankenkassen nicht zulässig sind. Die Regelungen gelten rückwirkend seit dem 23.07.2015. Geeinigt haben sich die Parteien darauf, dass eine Retaxation nicht mehr zulässig ist, wenn das Rezept formale Fehler enthält, die weder die Arzneimittelsicherheit noch die Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen. Das gilt unter bestimmten Voraussetzungen auch für ein handschriftlich eingetragenes aut-idem-Kreuz.

  • Hilfsmittelversorgung | Hilfsmittelversorgung: Mehr als zwei Drittel aller Apotheken nutzen Online-Vertragsportal

    Fr, 12 Januar 2018 06:00

    Mehr als zwei Drittel aller knapp 20.000 Apotheken in Deutschland nutzen das Online-Vertragsportal (OVP), um ihre Patienten noch besser mit Hilfsmitteln versorgen zu können. Mit 13.700 aktiven Apotheken unterstützt das OVP den ganz überwiegenden Teil der 18.000 Apotheken, die zumindest eine produktgruppenspezifische Präqualifizierung und somit die notwendige Voraussetzung für die Versorgung von Patienten mit Hilfsmitteln besitzen. Im OVP sind mehr als 200 Verträge und eine Mio. Beitrittsdatensätze hinterlegt, während die Apotheken pro Woche bis zu 500.000 Vertrags- und Präqualifizierungsprüfungen vornehmen. Das teilt der Deutsche Apothekerverband (DAV) anhand einer aktuellen Auswertung mit.

  • Serviceangebote für die Apotheke im Check | Kostenlose Rezept-Broschüre zur Verarbeitung von Trinknahrung in Speisen und Getränken

    Do, 11 Januar 2018 14:35

    Betreuen Sie Patienten, die über nachlassenden Appetit, verändertes Geschmacksempfinden, Probleme beim Kauen oder Schlucken o. Ä. klagen? Vielleicht greifen einige von ihnen bereits auf den Einsatz von Trinknahrung zurück? Für diese Patientengruppe möchte ich Ihnen heute ein echtes Service-Plus der Apotheke vor Ort vorstellen: Die kostenlose Broschüre „Das schmeckt nach mehr“ von der Firma Fresenius Kabi stellt Rezepte mit einem Extra an Energie und Nährstoffen vor.

  • Sozialversicherung | Sozialversicherungswerte: Rechengrößen und Grenzwerte für 2018

    Mi, 10 Januar 2018 06:00

    Die Rechengrößen und Grenzwerte in der Sozialversicherung haben sich auch 2018 geändert. Alle praxisrelevanten Eckdaten finden Sie auf ah.iww.de unter „Downloads/Steuern“.

  • Retaxation wegen Formmängeln, Teil 9 | Fehlendes Sonderkennzeichen

    Mo, 8 Januar 2018 06:00

    Seit 01.06.2016 ist die Neufassung des Rahmenvertrags nach § 129 Sozialgesetzbuch (SGB) V vereinbart. Dieser definiert in § 3 Fälle, in denen Retaxationen der Krankenkassen nicht zulässig sind. Die Regelungen gelten rückwirkend seit dem 23.07.2015. Geeinigt haben sich die Parteien darauf, dass eine Retaxation nicht mehr zulässig ist, wenn das Rezept formale Fehler enthält, die weder die Arzneimittelsicherheit noch die Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen. Das gilt unter bestimmten Voraussetzungen auch für ein fehlendes Sonderkennzeichen.

  • Lohnsteuer | Digitale LohnSchnittstelle: Version 2018.1 steht zum Download bereit

    Fr, 5 Januar 2018 12:05

    Ab dem 01.01.2018 aufzuzeichnende Daten aus den Lohnkonten der Arbeitnehmer müssen standardisiert – d. h. mit einem von der Finanzverwaltung festgelegten Inhalt – den Finanzbehörden zur Verfügung gestellt werden. Dafür steht die aktuelle Version der Digitalen LohnSchnittstelle, die DLS 2018.1, auf der Internetseite des Bundeszentralamtes ( www.bzst.de ) für Steuern zum Download (BZSt) zur Verfügung.

  • Altersversorgung für Apothekenfachangestellte | Betriebliche Altersversorgung: Apothekenrente nicht unbedingt erste Wahl

    Mi, 3 Januar 2018 06:00

    Seit 01.01.2012 gibt es den Tarifvertrag zur betrieblichen Altersversorgung für Apothekenfachangestellte, der zusätzlich zum Gehalt einen monatlichen Arbeitgeberbeitrag zur Anlage in einer Direktversicherung vorsieht. Zusätzlich zum Arbeitgeberbeitrag kann der Mitarbeiter eigenes Geld (die sogenannte Entgeltumwandlung) vom Bruttogehalt investieren. Ein branchenspezifisches Anlageprodukt ist die Apothekenrente. AH zeigt, warum aber die Auswahl eines „neutralen“ Marktanbieters vorteilhaft sein kann.

  • Werbungskosten | Berufskleidung: Wer bezahlt den Kittel und die Reinigung?

    Mo, 1 Januar 2018 06:00

    Als Arbeitgeber haben Sie das Recht, die Art der Kleidung in der Apotheke zu bestimmen und den Dresscode vorzugeben. Diesen sollten Sie bereits im Arbeitsvertrag verbindlich festlegen. Im Arbeitsvertrag können Sie auch regeln, ob Sie sich mit einem Kleidungsgeld an den Anschaffungskosten beteiligen, ob die Arbeitnehmer die Kleidung selbst kaufen müssen und wer für die Reinigung zuständig ist. Ob der Fiskus sich an den Ausgaben Ihrer Arbeitnehmer über die Steuererklärung beteiligt, hängt von einigen grundsätzlichen Faktoren ab. AH gibt einen Überblick.

  • Sozialversicherungsrecht | Umsatzsteuerpflicht von Versandapotheken aus dem Ausland

    Fr, 29 Dezember 2017 06:00

    Eine Versandapotheke aus dem europäischen Ausland kann bei ihrer Abrechnung mit der zuständigen Krankenkasse nicht den Arzneimittelpreis einschließlich Umsatzsteuer verlangen, wenn – anders als bei einer Apotheke aus dem Inland – nicht sie, sondern die Krankenkasse für die Lieferung umsatzsteuerpflichtig ist (Landessozialgericht [LSG] Rheinland-Pfalz, Urteil vom 06.07.2017, Az. L 5 KR 105/16, Urteil unter www.dejure.org ).

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